CHRISTIANE IVEN A.G.

Sopran

CHRISTIANE IVEN A.G.
Die vielseitige Sopranistin gehört seit einigen Jahren der Staatsoper Stuttgart an, wo sie u.a. als Feldmarschallin (DER ROSENKAVALIER), Agathe (DER FREISCHÜTZ), Marie (WOZZECK), Kundry (PARSIFAL) und Strauss‘ ARIADNE (Titelpartie) das Publikum begeisterte. Ihre sängerische Laufbahn begann Christiane Iven am Bremer Theater, wechselte dann an das Nationaltheater Mannheim und an die Staatsoper Hannover, wo sie insbesondere für ihre Interpretation der Elvira (DON GIOVANNI) und der Emilia Marty (DIE SACHE MAKROPULOS) in der Inszenierung von Luc Perceval große Anerkennung fand. An verschiedenen europäischen Opernhäusern war sie in den letzten Jahren zu Gast, u. a. als Sieglinde (WALKÜRE) in Budapest und Feldmarschallin (DER ROSENKAVALIER) in Rom und Berlin.

Auch als Konzert und Liedsängerin ist die Künstlerin außerordentlich erfolgreich. Sie sang mit Orchestern und Dirigenten wie der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner, dem Concertgebouworkest Amsterdam unter Nikolaus Harnoncourt, NHK Symphony Orchestra Tokyo, den Bamberger Symphonikern, den NDR und SWR Sinfonieorchestern, mit Oslo Philharmonic unter Heinz Holliger, dem Orchestre de la Suisse Romande unter Fabio Luisi, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, den Münchner Philharmonikern, dem Orchestre Chambre de Lausanne unter Christian Zacharias, der Tschechischen Philharmonie unter Eliahu Inbal und vielen anderen.

Ihre Liederabende unter anderem mit Andras Schiff, Wolfram Rieger, Burkhard Kehring oder zusammen mit Bruno Ganz (MARIENLEBEN von Hindemith) und Liese Klahn erhielten hervorragende Rezensionen. Sie war bei den großen Musikfestivals, etwa dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Luzerner Festwochen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie den Schwetzinger SWR Festspielen zu Gast.

Zuletzt erschienen Aufnahmen mit Christiane Iven von Schumanns FAUST-Szenen unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt mit dem Concertgebouworkest Amsterdam, Lieder von Alban Berg zusammen mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Marc Albrecht sowie Lieder aus Mahlers DES KNABEN WUNDERHORN mit Michael Gielen und dem SWR Sinfonieorchester.

An ihrem Stammhaus, der Oper Stuttgart, debütiert sie 2013/2014 als Alice Ford in Verdis FALSTAFF und singt unter Sylvain Cambrelings Leitung die Isolde (TRISTAN UND ISOLDE) in einer Neuproduktion des Regieduos Jossi Wieler und Sergio Morabito. Im Abschlusskonzert des Musikfest Stuttgart 2013 singt Christiane Iven mit dem Radio Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter der Leitung von Hans Christoph Rademann in Frank Martins Oratorium ET IN TERRA PAX. Darüber hinaus sind Schwerpunkte der Spielzeit im Konzertbereich Strauss‘ VIER LETZTE LIEDER (unter anderem in Warschau und Zagreb), Wagners WESENDONCK-LIEDER mit Orchesterbegleitung wie auch in der Fassung mit Streichquartett in Zürich, Bremen, Weimar und Bilbao sowie Bergs SIEBEN FRÜHE LIEDER. Liederabende gibt sie u. a. in München mit Werken von Charles Ives und in Stuttgart mit Olivier Messiaens Zyklus Harawi und Wagner-Liedern.

Christiane Iven wurde in Hamburg geboren, studierte in ihrer Heimatstadt bei Judith Beckmann und ergänzte ihre Ausbildung mit Lied-Interpretationskursen bei Dietrich Fischer-Dieskau. Sie ist Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs und mehrerer internationaler Wettbewerbe. Für ihre herausragenden künstlerischen Leistungen wurde sie mit dem Niedersächsischen Staatspreis ausgezeichnet. Im November 2011 wurde sie zur baden-württembergischen Kammersängerin ernannt. Seit dem Wintersemester 2013/2014 hat sie eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München inne.


In der Spielzeit 2014/2015: